Mediennutzung

Werbemarkt Special Interest – alles, außer gewöhnlich

27.11.2013
Autor: POINT MINDEN

Hobbyisten sind Intensivtäter. Sie kochen nicht ganz gerne, sondern sind leidenschaftliche Hobbyköche. Sie bringen nicht ab und zu etwas im Haus in Ordnung, sondern sind begeisterte Heimwerker. Sie fahren nicht mal Rad, sondern planen und unternehmen ausgedehnte Touren. Gewinnt man sie, dann gewinnt man Opinionleader, Experten, Empfehler, Beeinflusser, Imageverbesserer.

Hobbyisten verbessern Markenimage

Dass Hersteller oder Händler, die direkt ein Hobby bedienen, Special-Interest-Medien für ihre Kommunikation nutzen, ist selbstverständlich, aber die oben genannten Beispiele zeigen, dass auch breiter aufgestellte Anbieter SI-Medien nutzen sollten. Nur in Ausnahmefällen sollten dabei (Standard-)Produkte beworben werden. Viel wertvoller sind die Mediennutzer, um Imageverbesserungen zu erreichen, zum Beispiel hinsichtlich der Qualität einer Produktlinie. Da Hobbyisten auf ihrem Gebiet hoch aktiv sind, lassen sich auch Promotions oder Events hervorragend einbinden.

Special-Interest-Zeitschriften sind beliebt

Eine Kombination von online und offline bietet sich hier an. Das Verhältnis ist vom Hobby und vom Alter der Hobby-Anhänger abhängig. Wobei auch die Vertreter „junger Hobbys“ neben Online-Angeboten Special-Interest-Zeitschriften nutzen und ihnen sogar eine höhere Glaubwürdigkeit attestieren. Zeitschriften dienen häufiger der Erstinformation über neue Entwicklungen. Im Internet wird eher gezielt nach Informationen zu bereits bekannten Themen gesucht.

Als breit aufgestellter Anbieter sollte man im Internet keinen Experten-Traffic auf seiner normalen Seite erzeugen, zum Beispiel aus einem SI-Forum heraus, denn die eigene Seite ist ja für den Durchschnitts-Interessenten ausgelegt. Experten brauchen speziellen Content. Kann man den nicht liefern, sollte man sich lieber auf konstruktive Beiträge in den entsprechenden SI-Foren beschränken.

Anzeigen beeinflussen Leser und Redaktion

Bei SI Zeitschriften sollte man hingegen in erster Linie auf Anzeigen setzen. Sie sind dort weit stärker akzeptiert als in normalen Publikationen. Kontinuierliche Präsenz beeinflusst außerdem die Redaktion positiv. Denken Sie an das Bild von VW in der deutschen Motorfachpresse („gähn, der nächste Test Golf gegen irgendwas“).

Wenn Sie über Ansätze nachdenken, welche Kommunikationsziele Sie mit Special-Interest-Kommunikation erreichen könnten, unterstützen wir Sie gerne. Nehmen Sie Kontakt zu Dirk Friemann auf, friemann@pointminden.de

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