Marketing

Was kann Influencer Marketing?

17.03.2016
Autor: POINT MÜNCHEN

Influencer Marketing ist schon seit Längerem eines der Buzz-Words in den Marketingabteilungen zahlreicher Unternehmen. Was sollte man darunter verstehen?

Die Arbeit mit Markenbotschaftern ist eigentlich schon viele Jahrzehnte alt, allerdings hat sich die Medienlandschaft durch Online und Mobile so nachhaltig verändert, dass man dieses Konzept heute aus einem anderen Blickwinkel sehen muss.

Waren die früheren Botschafter, sogenannte Testimonials, meistens Persönlichkeiten aus dem öffentlichen Leben, die für ihre Aktivitäten fürstlich entlohnt wurden, so sind die Influencers von heute Menschen wie Du und ich. Mit dem Unterschied, dass diese Personen über unterschiedlichste Plattformen wie Twitter, Facebook, YouTube, Snapchat oder Instagram eine große Anzahl von Fans aufgebaut haben, die sie immer wieder mit unterschiedlichen Themen aus ihrem persönlichen Umfeld beliefern. Und das machen sie mit einer deutlich höheren Glaubwürdigkeit, als man das von bezahlten Prominenten behaupten könnte.

Wesentliche Faktoren für den Erfolg
Auf drei Punkte müssen Brands bei der Kooperation mit Influencern besonders achten: „Reichweite, Passgenauigkeit zum Unternehmen und Nachhaltigkeit“. Also: Erreicht der Influencer viele Menschen, teilen sie dieselben Werte wie die Marke und ist eine langfristige Partnerschaft möglich?

Vor allem die Reichweite, die für Marketingmanager bekanntlich immer besonders wichtig ist, darf bei der Planung aber nicht entscheidend sein. Das hängt ganz von dem Marktsegment ab, in dem man sich bewegt. So sind in der Automobilindustrie hohe Reichweiten relevant, im Bereich Medizintechnik reichen durchaus schon 300 bis 400 Follower.

Große Erfolgschancen auch für kleine Anbieter
Und tatsächlich: Immer häufiger arbeiten auch kleinere bis mittelständische Unternehmen mit Influencern zusammen. Der Freizeitpark „Walibi Holland“ aus den Niederlanden produzierte beispielsweise mit 17 Youtubern 30 Videos und erntete insgesamt 3,3 Millionen Views, 117.000 Likes und 9.000 Kommentare – und das nur auf der Videoplattform.

Der Klassenfahrtanbieter Herolé Reisen aus Dresden initiierte 2015 etwa das #klassenfahrtdiary und schickte dafür einen Reiseblogger auf vier Klassenfahrten nach München, Dresden, Dublin und Kampanien. Vier Influencer auf Youtube, Facebook und Instagram wurden zudem engagiert, um thematisch passende Inhalte zu produzieren.

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