So funktioniert´s: Google AdWords ist keine Anzeige

17.12.2014
Autor: POINT MINDEN

Über und neben den Google Suchergebnissen wird in Abhängigkeit vom Suchbegriff passende Werbung eingeblendet: Google AdWords. Google spricht in diesem Zusammenhang von Anzeigen.

Ein attraktives Angebot, denn nur, wenn die verlinkte Werbung angeklickt wird, bekommt Google Geld. Grundsätzlich also ein interessantes Modell. Wobei man das Budget selbst bestimmt. Ist die Tages-Obergrenze erreicht, ist die Anzeige für den Tag nicht mehr zu sehen. Wichtig besonders für stationäre Händler: Die Erscheinungsweise lässt sich regional begrenzen.

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Mit gestalteten Anzeigen haben AdWords so gut wie nichts zu tun. Logos, Farben, Schriften, das komplette Corporate Design des werbenden Unternehmens teilt sich nicht mit. Insofern noch mit einer Wortanzeige vergleichbar, fehlt aber auch die engere Botschaft, konkrete Angebote zum Beispiel. Denn das Grundprinzip von google AdWords ist die Weiterverlinkung. Die Funktion einer Anzeige übernimmt also erst die Landingpage. In der Regel sollte das nicht eine (Unter-)Seite des Internetauftritts sein, sondern eine Seite, die speziell auf das durch AdWords angekündigte Produkt- oder Info-Angebot Bezug nimmt.

Ob überhaupt und an welcher Position in der Liste Ihre „Anzeige“ erscheint, hängt von den vorher gewählten Suchbegriffen ab und davon, welchen Betrag man für einen gewünschten Suchbegriff geboten hat. Laien orientieren sich bei der Buchung gerne an den von AdWords vorgeschlagenen Suchbegriffen, wie leider viele andere auch und schielen zudem auf Platz 1 der Liste, so fallen fast automatisch viel zu hohe cpc (costs per click) an.

Google AdWords lohnt sich trotzdem
Richtig umgesetzt, mit passenden, spezifischen Keywords und einer guten Landingpage lohnt Google Keywords sich, aber zusätzlich und nicht anstelle von Print-Anzeigen. AdWords ist eben kaum mehr als ein Link und die Werte für Wiedererkennung, Erinnerung, Imagebildung sind mit einer klassischen Anzeigenkampagne nicht vergleichbar.

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