Internet, Marketing, Mediennutzung, Verbraucher

Snapchat – das nächste grosse ding?

21.01.2016
Autor: webmatch.de, futurebiz.de

Viele Unternehmen bedienen Social-Media schon aus dem Eff-Eff. Facebook, Twitter oder Instagram sind bereits wichtige Tools im Marketing-Mix. Jetzt steht mit „Snapchat“ ein neuer Dienst an der Rampe und wartet darauf, auch in Deutschland durchzustarten.

Eltern von Kindern im Teenageralter werden Snapchat schon kennen. Es ist sehr ähnlich aufgebaut wie Facebook oder Instagram: Die Nutzer können einer Person oder einem Unternehmen folgen bzw. sie als Freund hinzufügen. Der entscheidende Unterschied ist jedoch, dass geteilte Fotos nur einige Sekunden zu sehen sind und dann verschwinden. Anders sieht es bei so genannten „Stories“ aus. Eine Snapchat-Story besteht aus mehreren Fotos, bleibt 24 Stunden online und kann mehrfach angeschaut werden.

26 Millionen US-Teenager snapchatten
Für Unternehmen mit jungen Zielgruppen stellt Snapchat ein interessantes Tool dar. Nicht als Ersatz von Facebook und Co., sondern als hippe Ergänzung: mit der App zeigen Unternehmen, dass sie zeitgemäß kommunizieren. In den Staaten wird Snapchat zum Beispiel von Modedesignern erfolgreich genutzt. Aktuelle Kollektionen, neue Designer oder Backstage-Bilder – die Follower bleiben neugierig und dicht am Unternehmen. Das schafft Identifikation.

In den USA snapchatten bereits 26 Millionen Teenager. Zahlen aus Deutschland sind noch nicht verfügbar. Wie eine Snapchat-Kampagne aussehen kann, zeigte die Fast-Food-Kette Taco Bell mit einem Gewinnspiel. Seinen Snapchat-Account verriet das Restaurant via Twitter. In einer Snapchat-Story erklärte man den Followern, wie das Spiel funktioniert: einfach Screenshot eines Burritos machen und das Bild bearbeiten (Bildbearbeitung ist eine beliebte Snapchat-Funktion). Die Motive werden via Snapchat, Twitter oder Instagram eingereicht, Taco Bell wählt die besten Einreichungen, verpackt sie in eine Story und benachrichtigt die Gewinner.

Verlinkungen sind nicht möglich
Zu beachten ist, dass Verlinkungen bei Snapchat nicht funktionieren. Um auf den eigenen Account aufmerksam zu machen, nutzt man am besten die anderen sozialen Netzwerke. Oder man macht es wie Wet Seal, ein US-Anbieter für junge Mode. Er ließ seinen Snapchat-Account von einer 16-jährigen Mode-Bloggerin via Youtube ankündigen. Ergebnis: 9.000 Follower in zwei Tagen.

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