Handel

Maunz – Katzen als Haushaltsführende

25.09.2013
Autor: FOCUS Online, POINT MINDEN

In manchem YouTube-Video übernehmen Katzen die Weltherrschaft. So weit ist es noch nicht, aber in deutschen Haushalten verdrängen sie Bello und zeigen Hansi einen Vogel. Grund ist der demographische Wandel. Auf den müssen sich auch Hersteller und Vertreiber von Tiernahrung einstellen.

Ideal für Single-Haushalte

Katzen gelten als unkompliziert und unabhängig. Das Gassigehen entfällt, Katzenklappe oder Katzenklo ersetzen den Haustürschlüssel, ständiges Kümmern ist tierseitig weder erwartet noch erwünscht, aber Leckerlis, Krauleinheiten oder Bespielung wird mit entsprechender Zuneigung belohnt. Immer mehr Singles, immer mehr Katzen. Nach Angaben des Zentralverbandes Zoologischer Fachbetriebe teilen sich 12,3 Millionen Katzen 16,5 % der deutschen Haushalte, Hunde mit 7,4 Millionen sind in 13,4 % der Haushalte vertreten.

Hundetrend Richtung Kompaktklasse

Großen Hunden geht´s wie großen Autos. Große Familienhunde werden nicht nur weniger, aus Verbrauchs- und (wahrscheinlich weniger bedeutend) Emissionsgründen geht der Trend zum kleineren Modell. Darunter leidet der Umsatz. Auch wenn das Kleinhund-Futter überproportional hochpreisig ist. Dobermänner brauchen keine delikate Jelly.

Katzen sind hungrig

Der Umsatz für Katzenfutter, das von jeher schon hochpreisiger angesetzt ist, stieg von 929 Millionen Euro in 1999 auf 1,5 Milliarden im Jahre 2012, da bleiben selbst inflationsbereinigt noch etwa 30 % Steigerung übrig.

Kleintiere sind out

Zum Vergleich sank der Umsatz für Kleintiere (Nager, Vögel, Fische und Reptilien) im gleichen Zeitraum von 118 Millionen auf 47 Millionen Euro. Was die Nager angeht, ist der Rückgang vielleicht durch mehr kinderlose Haushalte erklärbar, hinsichtlich der gefiederten und beschuppten Freunde, durchaus auch eine Domäne älterer Tierfreunde, sind wohl eher die (neuen) Alten Schuld, die andere Freizeit- und Medienangebote dem Blick auf Aquarien und Terrarien vorziehen.

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