Digital, E-Commerce, Handel, Internet

Ist der Online-Lebensmittelhandel bereits in der Krise?

31.07.2018
Lesedauer ca. ca. 1:30 Min.
Autor: POINT MINDEN

Der Online-Handel mit Lebensmittel steckt in Deutschland noch in den Kinderschuhen. Mit Edeka, Rewe und Amazon sind allerdings mittlerweile drei Schwergewichte eingestiegen, um die Potenziale dieser Vertriebsform auszutesten und ihre Positionen zu beziehen.

Die bisherigen Ergebnisse gelten allerdings als sehr ernüchternd. Der Marktanteil des Online-Lebensmittelhandels liegt im Moment bei ca. 1 %, viele Marktbeobachter diskutieren bereits darüber, ob die Marktpotenziale nicht maßlos überschätzt wurden.

Ein wahrscheinlich typisch deutsches Problem

Darf man internationalen Entwicklungen, z.B. in UK und den USA vertrauen, dann kann diese Entwicklung allerdings ein durchaus deutsches Thema sein. Heimische Kunden gelten nicht als besonders experimentierfreudig, außerdem ist das deutsche Händlernetz ziemlich engmaschig und auch die Bereitschaft für eine Liefersumme von 15 Euro noch einmal 3 Euro an Lieferkosten zu bezahlen, hält sich hierzulande sehr in Grenzen.

Augen auf

Laut einer Studie der Beratungsgesellschaft PWC, sollte sich allerdings ein langer Atem am Ende des Tages definitiv auszahlen, denn 40 % der deutschen Kunden planen innerhalb der nächsten zwölf Monate, Produkte online einzukaufen. Der Umstand, dass es beim Wechsel in den Onlinekanal dann sehr wahrscheinlich auch zu einem Wechsel des Händlers kommt, sollte einige arrivierte Lebensmittelhändler allerdings schon zum Nachdenken bringen.

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