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Facebook is watching you

22.02.2018
Lesedauer ca. 2 min.
Autor: POINT MÜNCHEN

Facebook hat vor wenigen Tagen angekündigt, sein Team, das für das Löschen von Inhalten auf der Plattform zuständig ist, von bisher 10.000 bis Ende des Jahres auf 20.000 Mitarbeiter zu verstärken.

Mit diesem Schritt folgt Facebook dem massiven Anstieg von Hass- und Fakeposts, die gerade im Jahr 2017 zu immer größeren Diskussionen in der Öffentlichkeit geführt haben. Selbst Facebook räumt ein, „bisher noch nicht genug getan zu haben, um den Missbrauch der Plattform und der damit verbundenen Technologie zu unterbinden“.

Definition von Hass

Facebook Geschäftsführerin Sheryl Sandberg dazu: „Ziel dieses Team ist es, hasserfüllte Inhalte zu löschen. Alle Nutzer sollen sich sicher fühlen. Aber das ist kompliziert, weil es keine allgemeingültige Definition von Hass-Inhalten gibt.“

Im Zuge der Einführung des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes (NetzDG) sollten diese Aussagen des Facebook Managements als Teil einer heiß geführten Diskussion betrachtet werden. Nämlich darüber, was, wie und wer denn jetzt am Ende die Verantwortung dafür tragen sollte, welche Inhalte im Netz verbleiben dürfen und welche nicht. Wo die Grenze zwischen Zensur und Meinungsfreiheit verläuft und wie das ganze am Ende des Tages überhaupt faktisch umgesetzt werden soll.

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