Events

Events zur Profilierung des stationären Handels

25.09.2013
Autor: POINT MINDEN, TextilWirtschaft 21_2013

Der Austausch Ware gegen Geld lässt sich jederzeit einfach online bewerkstelligen. Dagegen muss sich der stationäre Handel behaupten. Einige Händler reagieren kontraproduktiv, mit ausgedünnter Warenpräsenz zum Beispiel. Viele aber besinnen sich darauf, dass sie ihre Verkaufsfläche zu mehr nutzen können, als Ware zu präsentieren. Das können nämlich Internetshops auch, zunehmend gut.

Und wo das nicht reicht, werden stationäre Showrooms eingerichtet. Der stationäre Handel sieht seine Chance auch in der Profilierung durch gute Events. Hier einige Beispiele:

Events, die in Erinnerung bleiben

Das Modehaus Lengermann + Trieschmann in Osnabrück lädt seine 42.000 Kundenkarten-Inhaber mehrmals jährlich zu einem Kulturereignis ein, beispielsweise zum „Phantom der Oper“. Anders als bei vielen Kundenkarten geht es nicht um Punkte oder Rabatte, sondern ums Erleben. Auch das gar nicht so große Modehaus „Erlebe Wigner“ in Zirndorf ist bekannt für große Ereignisse. Gemeinsam mit dem Mützenlabel Myboshi rief man zur ersten Deutschen Häkelmeisterschaft auf. Mit täglich bis zu 1000 Besuchern, starker Medienbeteiligung und letztendlich 60.000 Knäueln verkaufter Wolle. Themenpartys, Lesungen, Modenschauen, das Spektrum ist bei Erlebe Wigner weit gefächert. Bekannt wie der sprichwörtliche bunte Hund ist an der Mosel der Erlebnismarkt Röhrig. Mit Baumarkt und Bauzentrum, aber auch eigenen Veranstaltungsräumen und einer Kleinkunstbühne im Baumarkt, auf der sich Musiker und Comedy-Stars gegenseitig das Mikro in die Hand drücken.

Aufwand und Wirkung werden unterschätzt

Kontinuierliche Events machen einen stationären Händler zum Stadtgespräch. Das persönliche Erlebnis der Kunden ist mit dem Interneteinkauf nicht vergleichbar. Mundpropaganda, Medienpräsenz und eine hohe Identifikation der Kunden mit ihrem Unternehmen sind die positiven Folgen. Dem steht ein hoher organisatorischer Aufwand gegenüber und eine geänderte Einstellung, auch der Mitarbeiter. Vom Verkäufer wird man zum Gastgeber. Stühle im Vorfeld aufstellen gehört ebenso zum Engagement wie Mithilfe bei den Veranstaltungen, auch außerhalb der üblichen Arbeitszeit. Dafür macht der Erfolg Spaß und stärkt den Zusammenhalt der Mitarbeiter.

Die Vorgehensweise

Genau wie für die klassische Werbung sollte für Events eine Jahresplanung erstellt werden. POINT unterscheidet dabei drei Ebenen: Highlights, mit Einbeziehung regionaler Berichterstattung (Vorberichte, Medienpräsenz), Events (mit Vorankündigung über POS und Werbung) sowie Inszenierungen, meist an bestimmte Sortimente, Abteilungen gebunden, überraschende kleine Aktionen für die Kunden, die aber über normale Sonderplatzierungen hinausgehen.

Highlights mit Starbeteiligung müssen oft sogar mit einem Vorlauf von zwei Jahren geplant werden.

Wenn Sie an der Planung und Organisation von Events interessiert sind, dann sprechen Sie bei POINT MINDEN mit Corinna Gundlach, E-Mail: Gundlach@pointminden.de

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