Gemischtes, Internet, Unternehmenskommunikation

E-MAILEN OHNE MALHEUR

21.01.2016
Autor: Statista.com, wikipedia.de, sz.de

Dass Ray Tomlinson im Winter 1971 gerade eine der wichtigsten Erfindungen des 20. Jahrhunderts gemacht hat, war ihm natürlich nicht klar: „Ich dachte nur, das sei eine niedliche Idee, mehr nicht“. Der bärtige New Yorker verschickte eine Nachricht von einer schrankwandgroßen Rechenmaschine auf eine andere schrankwandgroße Rechenmaschine (die im Nebenraum stand). Was in der weltweit ersten E-Mail stand, weiß er sicher nicht. Und an der Weiterentwicklung der elektronischen Post war Tomlinson auch gar nicht mehr beteiligt.

3,375 Milliarden aktive E-Mail-Accounts
Heute können wir uns ein (Berufs-)Leben ohne E-Mail schwer vorstellen. Alleine in Deutschland wurden im letzten Jahr 537 Milliarden E-Mails versendet, ohne Spam. Weltweit nutzen 3,375 Milliarden Menschen einen E-Mail-Account (2012). Und auch wenn im privaten Bereich Whatsapp oder Facebook die eleganteren Kommunikationsmittel sind – geschäftlich dominiert die E-Mail.

Täglich verschickt und empfängt Max Mustermann beruflich 110 E-Mails. Man könnte meinen, der Durchschnitts-Berufstätige beherrsche E-Mail-Verkehr nahezu perfekt – dennoch gibt es ein paar Grundregeln, die er gerne ignoriert.

Tipps für den perfekten Mailverkehr
Inhalt oder Thema einer E-Mail sollte im Betreff aussagekräftig, kurz und knapp zusammengefasst werden. E-Mails mit einem nichtssagenden oder sogar ohne Betreff werden leicht übersehen und werden in der Masse untergehen. Außerdem gilt: weniger ist mehr. Nicht lange rumeiern, sondern Fakten schnell und unverschachtelt auf den Punkt bringen.

Auch sollte man sich unbedingt auf den Stil seines Gegenübers einstellen. Wird man mit „Sehr geehrte(r)…“ angesprochen, antwortet man nicht mit einem beschwingten „Hallöchen…“. Wem in Geschäftsmails die „Sehr geehrte…“-Anrede zu förmlich ist, dem sei ein „Guten Tag,…“ ans Herz gelegt. Und wer „Mit freundlichen Grüßen“ zu old-school findet, der darf sich gerne mit „Grüße aus Musterstadt“ oder – noch besser – „Grüße nach Musterhausen“ verabschieden.

Und ganz besonders wichtig – egal, wie schnell die Mail hingerockt wird: Korrekturlesen, bevor man auf Senden klickt. Hat Ray Tomlinson damals bestimmt auch gemacht.

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