Werbung

Bewährter Klassiker, Aussenwerbung Heute

20.10.2016
Autor: POINT MÜNCHEN

Das Werben an öffentlichen Orten ist sicher die älteste Form, auf ein Unternehmen, ein Produkt oder eine Idee aufmerksam zu machen. Obwohl das Internet immer mehr Platz in unserem Leben einnimmt, stellt die klassische Werbung nach wie vor ein wichtiges Marketinginstrument dar. Daher ist auch Plakatwerbung immer noch eine zeitgemäße und wirkungsvolle Möglichkeit der Werbung.

Werbung im öffentlichen Raum

Damals wie heute gilt, dass Werbung dann wirkungsvoll ist, wenn sie uns häufig begegnet. Nur durch eine hohe Wiederholung von Werbebotschaften führen diese tatsächlich dazu, dass sie bei der Zielgruppe ankommen und im Idealfall dort in Erinnerung bleiben. Plakatwerbung hat hier den Vorteil, dass sie im öffentlichen Raum steht und wiederkehrend wahrgenommen wird. Während also Anzeigen in Zeitungen oder Magazinen schnell überblättert und vergessen sind und Online-Werbung schnell weggeklickt ist, erreichen Plakate ihre Zielgruppe deutlich besser und öfter – auf dem Weg zur Arbeit, in die Stadt oder zum Bäcker.

Großflächenplakate, Litfaßsäulen, City-Lights – vielfältig und präsent

Wer Plakatwerbung einsetzen will, stellt schnell fest, wie vielfältig die Möglichkeiten sind, mit Plakaten im öffentlichen Raum zu werben. Ganz klassisch sind Litfaßsäulen, auf denen sich gleich mehrere Plakate tummeln. Am auffälligsten sind sicher die diversen Großflächenplakate, die an festen Standpunkten jeweils wechselnde Plakate präsentieren.

Darüber hinaus gibt es noch eine Vielzahl an sogenannten City-Lights. Hierbei handelt es sich um von innen beleuchtete Plakate, die vor allem abends für vermehrte Aufmerksamkeit sorgen. Sie existieren als Großflächenformat, aber auch in verschiedenen kleineren Formaten und werden beispielsweise an Bushaltestellen oder im Innenstadtbereich aufgestellt.

Kleinformatige und Indoor-Plakate

Wem Großflächenplakate und City-Lights eine Nummer zu groß sind, kann kleiner anfangen. Plakate in den Formaten DIN A1 und DIN A0 sind ebenfalls für die Außenwerbung geeignet. Vor allem können diese Plakate häufig unabhängig von kommerziellen Werbeunternehmen gehängt werden. Dies hängt jedoch immer von der jeweiligen Stadt oder Gemeinde ab, in der geworben werden soll.

Viele Städte haben Konzessionen für Plakatwerbung im öffentlichen Raum an Unternehmen vergeben, an die man sich als Werbender wenden muss. Allerdings ist vor allem für kulturelle und gemeinnützige Veranstaltungen und Organisationen die Plakatwerbung häufig kostenfrei.

Eine andere Möglichkeit ist es, in Geschäften und anderen öffentlichen Einrichtungen mit Indoor-Plakaten zu werben. Hier ist der logistische Aufwand für den Werbenden deutlich größer, da individuell abgeklärt werden muss, wo geworben werden darf. Aber gerade für regional begrenzte Plakatwerbung – zum Beispiel für eine Veranstaltung oder ein ausschließlich lokal agierendes Unternehmen – bietet sich diese kostengünstigere Variante an.

Gestaltung: weniger ist mehr

Die Gestaltung von Plakaten ist mitunter eine Herausforderung. Der Wunsch, möglichst viel Information unterzubringen und zur Zielgruppe zu transportieren, ist groß. Und genau diesem Wunsch muss man widerstehen. Bei der Plakatgestaltung gilt mehr als bei allen anderen Werbeformen: weniger ist mehr.

Denn einem Plakat werden kaum mehr als zwei Sekunden Aufmerksamkeit geschenkt. Dazu kommt, dass Plakate häufig aus großer Entfernung betrachtet werden und kleinere Texte dann ohnehin nicht wahrgenommen werden können. Es ist also wichtig, sich auf eine Kernaussage für ein Plakat zu konzentrieren.

In jedem Fall gilt: Ein Plakat muss auffallen. Gerade im öffentlichen Raum gibt es viel Ablenkung. Da braucht es eine auffällige Gestaltung, um sich vom direkten Umfeld klar abzusetzen. Farben wie Grün und Blau sorgen für wenig Aufmerksamkeit, da sie im öffentlichen Raum häufig vorkommen. Rot und Gelb sind hier deutlich prägnanter.
Die Schrift muss leicht erfassbar sein – also kein Schnörkel – und ein zentraler Eyecatcher wie ein prägnantes Fotomotiv sollten als inhaltliche Elemente ausreichen.

Plakate und Web

Werbung darf heute nie losgelöst und für sich alleine stehen. Wer erfolgreich auf sich oder seine Produkte oder Dienstleistungen aufmerksam machen will, kombiniert und bündelt einzelne Maßnahmen in einer Kampagne und setzt zudem auf medienübergreifende Inhalte.

So sollte auch ein Plakat nie einziges Werbemittel sein. Gerade in Kombination mit einer eigenen Webpräsenz bündelt man die Aufmerksamkeit und Prägnanz eines Plakates mit zusätzlichen Informationen im Internet.

Mit einem QR-Code werden Interessierte beispielsweise auf eine Landigpage verwiesen, die additive Informationen enthält, die auf dem Plakat keinen Platz gefunden haben. In jedem Fall sollte die per QR-Code referenzierte Microsite ganz auf den Inhalt des Plakates eingehen und ihn um die wesentlichen Daten und Fakten ergänzen, die die Kampagne abrunden. Ein Verweis auf eine eher allgemein gehaltene Unternehmenswebsite ist weniger sinnvoll.

Die Vorteile der Plakatwerbung

  • Plakatwerbung ist auf Grund ihres günstigen Tausender-Kontakt-Preises (TKP) eines der wirtschaftlichsten Werbemedien.
  • Ein Plakat wirbt kontinuierlich und erreicht jeden. Werbung in anderen Medien kann abgeschaltet oder einfach verpasst werden.
  • Streuverluste sind so gut wie ausgeschlossen. Da die Bevölkerung tägliche Wege in den urbanen Zentren zurücklegt, sind Plakate schon nach einer Aushangzeit von einer Woche bei 90 % der Zielgruppe „angekommen“.
  • Mit Plakaten erreichen Anbieter eine flächendeckende Präsenz in ihrem Einzugsgebiet. Die Verteilung kann zielgruppenorientiert gewichtet und nach lokalen Besonderheiten geplant werden.
  • Die Plakatwerbung ist eine Schnittstelle im Media-Mix mit vielfältigen Möglichkeiten zur Übermittlung von Werbebotschaften, zur Selbstdarstellung und zur Erhöhung des Bekanntheitsgrades des Anbieters.

Die Nachteile der Plakatwerbung

  • Plakate müssen den Inhalt zugunsten einer schnellen und leicht merkbaren Orientierung reduzieren. Sie können keine umfassende Information liefern. Die Gestaltung bezieht sich auf die „3 W“ – was, wann wo.
  • Plakate sind kampagnen- und termingebunden. Sie können in der Regel nicht zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal verwendet werden.
  • Plakatwerbung ist Außenwerbung, d.h. sie ist auch den Witterungseinflüssen ausgesetzt. Das Erscheinungsbild kann innerhalb des Kampagnenzeitraums in Mitleidenschaft gezogen werden.
  • Plakate stehen in Konkurrenz zu unzähligen anderen Sichtpunkten und müssen sich mit einer auffallenden Gestaltung abheben.

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