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Auf den Kopf gestellt, Personalmarketing im Wandel der Zeit

25.04.2017
Autor: POINT MÜNCHEN

Schön waren die Zeiten, als man sich als Arbeitgeber aus einer Vielzahl von Bewerbern den oder die Passende heraussuchen konnte. Als man sich nicht schon frühzeitig den Kopf darüber zerbrechen musste, wie man freie Stellen adäquat besetzen sollte. Der Personaler fristete seinerzeit ein Dasein als interner Dienstleister, der dafür zu sorgen hatte, dass sich die Unternehmensleitung keine großen Gedanken um die personelle Ausstattung des Betriebes machen musste.

Upside down

Und heute? Wer in der heutigen Zeit die richtige Qualifikation mitbringt, der wählt sich das Unternehmen aus, das sich bei ihm gegen die anderen „Bewerber“ durchgesetzt hat. De facto hat sich der Arbeitsmarkt in vielen Wirtschaftsbereichen in den letzten Jahren damit komplett auf den Kopf gestellt.

Personalmarketing ist in vielen Betrieben keine Randerscheinung mehr, sondern ein zentraler, strategischer Bestandteil der Unternehmensführung und damit ganz wesentliches Steuerungsinstrument zum Erreichen der gesteckten Ziele. Und es geht nicht nur um erfolgreiches Personalmarketing. Es geht in Zukunft immer mehr darum, auch das Unternehmen zu einer unverwechselbaren Marke zu machen.

Das Unternehmen als Marke

Was bedeutet Marke in diesem Zusammenhang? Das Unternehmen muss sich aus der Masse der Anbieter abheben, es muss anfassbar und attraktiv werden, es muss ein klares Profil entwickeln und sich so eindeutig auf dem Bewerbermarkt positionieren. Und genau hier beginnt für viele der erstmal schmerzhafte Prozess des Umdenkens. Sich als „First-Choice“ Arbeitgeber in Stellung zu bringen, zieht einige fundamentale Maßnahmen nach sich.

Halten, was man verspricht

Es reicht heute nicht mehr, in bunten Anzeigen schöne Bilder von glücklichen, zukünftigen Kollegen zu zeigen. Um auf der Höhe der Zeit zu sein, müssen alle Faktoren für ein produktives, nachhaltiges und sozial/gesellschaftlich attraktives Arbeitsumfeld geschaffen werden. Es gilt hier genau das zu halten, was man mit den externen und internen Personalmarketingmaßnahmen verspricht.

Als Arbeitgeber brauche ich heute ebenso ein klares Konzept, wie ich mit meinen Mitarbeitern durch alle Zyklen ihrer Unternehmenszugehörigkeit umgehe, wie ich intern kommuniziere und wie ich diejenigen begleite, die das Unternehmen verlassen aber trotzdem „Botschafter“ in ihren sozialen und gesellschaftlichen Umfeldern bleiben.

Personalmarketing und Employer-Branding sind kein Sprint, keine punktuelle Aktivität, sondern ein Marathonlauf mit einer Vielzahl von ineinandergreifenden Komponenten, die einen langen Atem und ein dementsprechendes Budget benötigen.

Dazu gibt schon heute und in Zukunft keine Alternative.

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