Big Friend is listening to you

Aktive Kommunikation im Internet, sei es über Blogs, Foren, Social-Media-Plattformen oder die eigene Webseite ist mittlerweile Standard im Kommunikationsmix der Unternehmen. Dass die Kommunikation im World Wide Web keine Einbahnstraße ist, sondern ein Dialog, hat sich ebenso in den letzten Jahren als feste Erkenntnis durchgesetzt.

Alles eine Frage des Budgets

Gerade bei kleineren und auch mittelständischen Unternehmen ist allerdings auch heute der Budgetrahmen für diese Art der Kommunikation meist nicht so üppig ausgelegt, dass man dauerhaft in eine echte bilaterale Beziehung mit seinen Zielgruppen treten kann. Das hat zur Folge, dass die Unternehmen die wirklichen Potenziale dieser Kommunikation nicht ausschöpfen können. Es geht darum, nicht nur klassische, eindimensionale Werbebotschaften auszusenden, sondern seinen Zielgruppen einen direkten Feedbackkanal zu öffnen, sie aktiv einzuladen an Produktentwicklungen teilzunehmen oder zum Beispiel Influencer-Marketing zu betreiben. Das bedarf natürlich im Umkehrschluss eine gewisse Manpower, die hinter solchen Projekten stehen muss. Von den klaren Strategien und nachhaltig angelegten Konzepten ganz zu schweigen.

Social-Listening

Was kann ich in diesem Fall als Unternehmen tun, wenn es mir an den Mitteln fehlt, bei den Großen im Netz mitzuspielen? Social-Listening ist ein Trend, der wie so viele aus den USA kommt und eine Art Zwischenlösung darstellt, die es mir als Unternehmen ermöglicht, einen Teil der Marketingpotenziale im Internet auszuschöpfen.

Zuhören und Fragen zu stellen, ist im Sinne der klassischen Kommunikationslehre der mit Sicherheit zielführendere Weg, als dauerhaft Nachrichten und Informationen auszusenden, ohne wirklich darauf zu achten, wie sie bei meinem Gegenüber aufgenommen werden.

Mensch und/oder Maschine

Beim Social-Media-Listening geht es ganz einfach darum, zuzuhören – das Ohr an den Puls der Zeit zu legen und das natürlich auf eine aktive Weise. Dazu ist es ganz wesentlich, vorab zu definieren, wo im Netz sich meine Zielgruppen tummeln, wo sie sich austauschen und wo sie sich ihre Informationen holen.

Die daran gekoppelten Möglichkeiten sind dann sehr vielfältig, das geht von Aktivitäten von darauf spezialisierten Mitarbeitern, bis hin zu Social-Media-Listening-Tools, die automatisiert Informationen aus dem Netz ziehen, diese auswerten und als Entwicklungen, bzw. Trends der Produktentwicklung oder dem Marketing zur Verfügung stellen.

 

Quelle: POINT MÜNCHEN